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Erste Saison, große Träume: Coach Kevin über den Aufstieg in die Niedersachsenliga

  • Writer:  Elbstrand Fussball Akademie
    Elbstrand Fussball Akademie
  • Jun 21
  • 4 min read


Vom Spieler zum Aufstiegstrainer: Im Gespräch mit Coach Kevin


Meister werden. Aufsteigen. Und das alles in der allerersten Saison als Cheftrainer. Was nach einem Märchen klingt, ist für Coach Kevin von der Elbstrand Fußball Akademie Realität geworden. Wir haben mit ihm über seinen Weg vom Spieler zum Trainer, den Aufstieg in die Niedersachsenliga und die Lehren aus seiner eigenen aktiven Karriere gesprochen.



Einstieg & Hintergrund


Wie bist du zum Trainerjob gekommen? Was hat dich dazu motiviert, erstmals eine Mannschaft zu übernehmen?

"Eigentlich war es Carla, die in mir einen Trainer gesehen hat und mich dazu ermutigt hat, diesen Weg einzuschlagen. Dafür bin ich sehr dankbar und glücklich, sie an meiner Seite zu haben."


Erinnerst du dich noch an dein erstes Spiel als Cheftrainer? Was ging dir damals durch den Kopf?

"Ja, natürlich. Ich war schon sehr angespannt und aufgeregt. Es ist eine ganz andere Art von Nervosität als die, die man als Spieler auf dem Platz erlebt."



Erste Saison als Cheftrainer



Mit welchen Zielen bist du in deine erste Saison als Cheftrainer gestartet?

"Ich kannte die Qualität meiner Mannschaft und deshalb war für mich von Anfang an klar, dass wir den Aufstieg in die Niedersachsenliga schaffen wollen."


Was war für dich die größte Herausforderung in deiner neuen Rolle?

"Da es meine erste Station als Trainer war, musste ich mich zunächst selbst finden und meinen eigenen Weg entwickeln. Mit der Zeit habe ich einen guten Rhythmus und einen klaren Ablauf gefunden, den ich über die gesamte Saison beibehalten konnte. Außerdem ist es nicht immer einfach, eine Mannschaft mit jungen, heranwachsenden Männern zu führen. Dafür braucht man definitiv Geduld und Fingerspitzengefühl."


Gab es einen Moment in der Saison, in dem du gemerkt hast: Jetzt funktioniert es, jetzt sind wir wirklich ein Team?

"Ein gutes Beispiel ist unser Auswärtssieg in Osterholz. In diesem Spiel hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass wir nicht nur eine Mannschaft sind, sondern wirklich als Team zusammengewachsen sind."


Wie hast du die Spielidee und Identität der Mannschaft entwickelt?

"Für mich stand an erster Stelle, dass wir als Einheit auftreten. Jeder sollte bereit sein, für den anderen die extra Meter zu gehen, die auch mal wehtun. Wir wollten füreinander kämpfen, gemeinsam angreifen und gemeinsam verteidigen. Dieser Teamgedanke sollte unsere Identität sein."



Meisterschaft & Aufstieg in die Niedersachsenliga



Wie hat sich der Moment angefühlt, als feststand, dass ihr Meister seid?

"Es war ein unglaubliches Gefühl – sehr emotional und ein riesiger Erfolg für uns alle. Gleichzeitig wussten wir aber auch, dass die beiden wichtigsten Spiele der Saison, die Aufstiegsspiele, noch vor uns lagen."


Nimm uns mit in das entscheidende Aufstiegsspiel. Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

"Am meisten ist mir in Erinnerung geblieben, wie sehr wir als Team zusammengewachsen sind. Jeder hat seinen Teil zum Erfolg beigetragen und wir haben gemeinsam alles für die Mannschaft gegeben."


Was hat sich in der Mannschaft verändert, als der Aufstieg plötzlich greifbar wurde?

"Ehrlich gesagt nicht besonders viel. Wir haben weder im Training noch in unserer Herangehensweise etwas verändert. Wir wussten, wo unsere Stärken liegen, und haben uns weiterhin genau darauf konzentriert."


Welche Bedeutung hat dieser Aufstieg für den Verein und die Spieler?

"Der Aufstieg hat eine enorme Bedeutung. Der Verein wurde erst vor wenigen Jahren gegründet, deshalb ist dieser Erfolg umso besonderer. Für die Spieler ist es zudem eine große Chance, sich auf einem höheren Niveau weiterzuentwickeln und mit stärkeren Gegnern zu messen."



Deine Zeit als Spieler




Du hast als Spieler sowohl die Meisterschaft als auch den Pokal gewonnen. Welcher Erfolg bedeutet dir mehr und warum?

"Da kann ich keinen der beiden Erfolge hervorheben. Sowohl die Meisterschaft als auch der Pokalsieg waren etwas ganz Besonderes und hatten eine große Bedeutung – für uns als Spieler genauso wie für den Verein."


Wie unterscheidet sich ein Titelgewinn als Spieler von einem Titelgewinn als Trainer?

"Im Grunde sind die Gefühle sehr ähnlich. Sowohl als Spieler als auch als Trainer investiert man enorm viel Zeit, Energie und Leidenschaft. Wenn man dann sein Ziel erreicht, ist das ein unbeschreibliches Gefühl."


Welche Erfahrungen aus deiner aktiven Zeit beeinflussen heute deine Arbeit als Trainer?

"Ich hatte das Glück, in meiner Karriere mit vielen hervorragenden Trainern zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen. Natürlich nimmt man einiges davon mit und nutzt es in der eigenen Arbeit. Trotzdem ist es wichtig, immer authentisch zu bleiben und seinen eigenen Weg zu gehen."


Rückblick & Ausblick



Was hat dich beim Wechsel vom Spieler zum Trainer am meisten überrascht?

"Mich hat überrascht, wie schnell ich in die Rolle des Trainers hineingewachsen bin. Anfangs wusste ich nicht genau, was mich erwartet, aber ich habe mich schnell wohlgefühlt."


Was sind die nächsten Ziele für dich und die Mannschaft?

"Als Aufsteiger muss unser erstes Ziel natürlich der Klassenerhalt sein. Dafür werden wir uns punktuell verstärken müssen, um den Kader noch breiter und stärker aufzustellen. Dann wollen wir uns in der Niedersachsenliga etablieren und den nächsten Schritt machen."


Welche Botschaft möchtest du den Spielern mitgeben, die Teil dieser erfolgreichen Saison waren?

"Ich möchte mich bei den Jungs von Herzen bedanken. Der Einsatz, die Disziplin und die Bereitschaft, immer alles für die Mannschaft zu geben, waren außergewöhnlich. Danke für diese tolle Saison und einen absolut verdienten Aufstieg. Ich könnte nicht stolzer auf diese Mannschaft sein."

 
 
 

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